Info Haferflocken fein

Unser Vorrat an CH Bio-Haferflocken fein neigt sich dem Ende zu. Daher bieten wir bis auf weiteres keine Haferflocken fein an. Die Haferernte sowie deren Verarbeitung zu Flocken zieht sich sicher bis Mitte September hin. Wir melden uns, sobald die neue Ware eingetroffen ist. Besten Dank für Ihr Verständnis!

Annas Backblog: Sauerteig

Anna Boss blogt hier unregelmässig über Mehliges

Wenn man beginnt, sich mit dem Backen mit Sauerteig auseinander zu setzen, ist man oft ein bisschen abgeschreckt. Auch erlebe ich öfter, dass mich Menschen auf mein Hobby ansprechen und dabei gleich verlauten lassen, dass das «ja so viel Aufwand ist überhaupt Anstellgut zu züchten» oder sie wegen der Fütterung der Sauerteigkultur «nicht in die Ferien reisen können».

Unappetitliches Anstellgut – einmal umrühren und füttern bitte!

Das Anstellgut wird oft fälschlicherweise bereits Sauerteig genannt. Anstellgüter (Mehrzahl tönt es irgendwie lustig) kursieren auch als «Herberts», «Hansuelis» oder sonstigen lustigen Namen überall umher. Ebenfalls haben viele Leute das Gefühl, wenn sie dann mal Sauerteigbrot backen wollen, dass sie ihr Anstellgut (auf Englisch übrigens bezeichnend «starter» genannt) selber anzüchten müssen (dauert etwa 4-5 Tage). Weshalb der Aufwand? Weshalb nicht jemanden fragen und dort eine Portion «abzwacken»? 4 Gramm Anstellgut, zusammen mit 10 Gramm lauwarmen Wasser und 10 Gramm gutem Mühle Mehl genügen und schon hat man wieder sein Triebmittel. Diese 24 Gramm reichen bereits wieder aus um einen Sauerteig hinzukriegen und damit x-beliebig viele schöne Brote zu backen. Das ist doch faszinierend! Viele Leute sind tatsächlich bereits während oder nach der Zucht des Anstellguts frustriert. Und dann das Füttern um das kostbare Güetli am Leben zu erhalten! Früher dachte ich, dass ich mindestens wöchentlich, ob ich nun Brot backe oder nicht, die Anstellgüter mit 100 Gramm Mehl füttern muss – was für eine Verschwendung! Man mutet den Dingern ein bisschen zu wenig zu, sie sind resistenter als man so denkt. Da kommt mir in den Sinn, meine letzten Brote und somit meine letzte Fütterung des Anstellguts ist bereits einen Monat her (es war schlicht zu heiss zum Backen)! Sie sollten aber jetzt schon mal wieder Nahrung kriegen, die Dinger! Worauf ich nun aber eigentlich hinaus will: wenn der Einstieg mal gemacht ist und der Wille am Ausprobieren da, lernt man immer ein Stücklein dazu. Mich selber bei diesem Lernprozess zu beobachten, finde ich fast ebenso spannend wie «der Deckel-weg-Moment» beim Backen.

Nach der Fütterung: Ein Roggen- und ein Weizenanstellgut, aktiv und glücklich.

Ps: Meine Babys heissen übrigens «Brotzillas» und ich gebe immer gerne davon ab.

Anna Boss‘ Backblog

Hallo geschätzte Mühli-Newsletter Abonnomentinnen und Back-Kolleginnen

Gerne möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heisse Anna Boss und arbeite als Fachmitarbeiterin Soziale Arbeit in der intensiven Begleitung von jungen Frauen bei SORA für junge Erwachsene. Natürlich darf ich beruflich viel mit meinen Mühli-Kolleginnen zusammenarbeiten und war schon oft vor Ort. Doch verbindet mich noch ein anderes Element mit der Mühle. In meiner Freizeit bin ich leidenschaftliche Bäckerin. Seit ich bei SORA für Junge Erwachsene arbeite, ist es natürlich Ehrensache, dass ich nur noch das Mehl von der Mühli brauche. Und ich muss gestehen, es macht einfach doppelt grossen Spass, mit einem qualitativ so hochwertigen, tollen Produkt zu arbeiten. Erst recht, wenn man noch so nah mit den Produzentinnen zusammen arbeitet und spannendes Insiderwissen über Mahlprozesse und ähnliches aus erster Hand erfährt.

„Und ich muss gestehen, es macht einfach doppelt grossen Spass, mit einem qualitativ so hochwertigen, tollen Produkt zu arbeiten.“

Anna Boss


Seit etwa einem dreiviertel Jahr hat mich ein grosses Sauerteig-Fieber gepackt oder ich experimentiere mit langen Hefeteigführungen (meist weniger als 10 Gramm Hefe). Das Backen mit Sauerteig stellt mich immer wieder vor Herausforderungen und es ist fast schon ein bisschen eine Lebensschule. Es übt einem in Geduld, Vertrauen, Exaktheit und wahrscheinlich nochmal Geduld. Immer wieder steckt man Rückschläge ein und man zieht ein Brot aus dem Ofen, das vielleicht noch für die Dählhölzli-Tiere taugt. Aber das Geschmackserlebnis und die Freude ein gelungenes Brot in den Händen zu halten, dass an Geschmack und Schönheit einfach einzigartig ist, entschädigt wieder für vieles. Und dass man das hinkriegt mit nur drei Zutaten! Einfach faszinierend! Ein Quäntchen Verrücktheit („was, du stehst extra um 04.00 Uhr auf um deinen Teig zu „falten“?!?!) und Neugierde sind der Antrieb.
Gerne helfe ich den neuen Instagram-Account der Mühli mit meinen Backkünsten (und –reinfällen) zu bestücken und freue mich sehr, wenn man sich mit Gleichgesinnten vernetzen und austauschen kann.
Herzliche Grüsse vom Backofen
Anna

Das Rezept ist von der wunderbaren Katharina Arrigioni von besondersgut.ch

Auf dem Foto seht ihr ein Walliser Roggenbrot mit extra für mich „massgeschneidertem“ Roggenschrot (2.5 mm, zum Testen).

Letzte Lieferungen 2019 / Betriebsferien

Betriebsferien

Vom 21.12.2018 bis zum 06.01.2019 bleibt die Mühle geschlossen. Bestellungen für den Postversand können bis zum 20.12.2018 bearbeitet werden. Bestellungen welche später bei uns eintreffen werden erst wieder ab dem 06.01.2019 wie gewohnt bearbeitet.

Lieferung Raum Bern:

Bestellungen für Lieferungen können wir bis am 19.12.2018, Mittag berücksichtigen – die letzte Lieferung vor Weihnachten erfolgt am Donnerstag, 20.12.2018.

Lieferung Raum Freiburg:

Bestellungen für Lieferungen können wir bis am 18.12.2018, Mittag berücksichtigen – die letzte Lieferung vor Weihnachten erfolgt am Mittwoch, 19.12.2018.

Die Lieferdaten für 2019 sind hier aufgeschaltet.

Wir wünschen schöne Festtage.

Weihnachtszeit: Edles aus der Mühle verschenken!

Weihnachten kommt in grossen Schritten auf uns zu und die ewige Frage nach dem passenden Geschenk stellt sich von Neuem. Etwas Besonderes soll es sein – etwas Wertvolles – da bieten wir gerne Hand!

Unsere hochwertigen Bioprodukte schmecken gut. Zugleich unterstützt der Kauf unserer Produkte die Müllerei als altes Handwerk. Und dies verknüpft mit unserem arbeitsagogischen Auftrag. Mühli-Geschenke sind also etwas besonderes.

Auf Anfrage stellt das Mühli-Team aus unserem Sortiment individuelle Geschenke für Sie zusammen.

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Neue Mühli-Webseite ist online!

 

Liebe Mühli-FreundInnen

Es freut uns, Euch unsere neue Webseite präsentieren zu können. Mit dem neuen Auftritt wollen wir übersichtlich zeigen, wer wir sind und was wir tun. Besonders stolz sind wir dabei auf den neuen Shop, wir nennen ihn liebevoll «Mühli-Lädeli».

Intuitiv bedienbar und mit vielen neuen Funktionen können Sie im digitalen Lädeli  Mehl bestellen. Ihre Bestellung gelangt auf direktem Weg in die Mühlestube – und wir bearbeiten sie umgehend.

Die neue Mühli-Webseite wartet zudem mit regelmässigen Blogs auf. Wir präsentieren hier Bilder aus dem Mühli-Alltag. Wir erklären die Hintergründe zu unseren Produkten. Wir lüften die Geheimnisse um die Namen unserer Mehlmischungen, wie etwa das «Rytermehl» oder das «Jausenbrotmehl». Und wir beschreiben, wie unser – aufgrund seines Alters – schon fast einzigartiger Meyer-Mahlautomat funktioniert.

Jeden zweiten Monat wollen wir Sie zudem mit unserem Mühli-Newsletter über unsere neuen Produkte und Angebote informieren und Ihnen einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Mühle ermöglichen. Den Newsletter können Sie gleich hier abonnieren.

Wir garantieren Ihnen: Eine Nase voll Mühli-Staub gelangt so sogar bis zu Ihrem Computer oder Ihrem Smartphone.

Viel Spass auf unserer Webseite!

Ihr Mühli-Team

 

Die neue Webseite läuft so rund wie unsere Mühle!